Mittwoch, 13. Juli 2016
Kreispokal Hersfeld-Rotenburg, 2. Runde
Katzbachstadion, Oberaula
SG Aulatal – SVA Bad Hersfeld (1:3)
150 Zuschauer



Nach 30 langen Tagen und einem Fußballturnier in Frankreich, welches Abends wunderbar als Schlafmittel diente, sollte es heute wieder zaghaft losgehen. Ziel der ersten sommerlichen Familienunternehmung war Oberaula, eine im Schwalm-Eder-Kreis befindliche Gemeinde, die nach einer knappen Stunde Fahrzeit und mehreren nervigen Baustellen erreicht wurde. Das am Ortsrand befindliche Katzbachstadion lud heute zum Kreispokalspiel zwischen der SG Aulatal Fanpage und dem SVA Bad Hersfeld ein. Eintritt 3 Euro, Abriss-Eintrittskarte. Der Gastgeber bildet eine Spielgemeinschaft der Vereine TSG Oberaula 1907 e.V. und dem TSV Kirchheim und spielt in der Kreisoberliga Fulda Nord. Das Stadion weiß zu gefallen und verfügt neben einer kleinen Tribüne mit drei Sitzreihen über mehrere kleine charmante Hingucker. Die um das Spielfeld herum gebauten Barrieren, sowie die beiden Reservebänke sind in den Vereinsfarben der TSG Oberaula gehalten und stechen beim Betreten des Geländes sofort positiv ins Auge. Auf einer Anhöhe befinden sich mehrere Sitzbänke und ein installiertes Schild weißt nochmals darauf hin, das man sich im Katzbachstadion befindet. Nachdem die ersten Eindrücke gesammelt wurden, gönnte man sich im Vereinsheim, welches sich direkt an die Tribüne anschließt, das erste frisch gezapfte 0,3er Bitburger für 1,70€. Auf dem Rasen entwickelte sich ein zunächst ausgeglichenes Spiel, demnach dauerte es bis zur 38. Minute ehe der vermeintliche Favorit aus dem Bad Hersfelder Ortsteil Asbach mit 0:1 in Führung ging. Halbzeit – Bratwurstzeit! 2 Euro, geschmacklich ok und ein Bitburger hinterher. Ehe die Konzentration bei den Gastgebern schwand, konnten diese noch zwischenzeitlich durch ein schön heraus gespieltes Tor ausgleichen. Zum Ende der Partie vertrieb der SVA mit zwei weiteren Toren die Befürchtung einer möglichen Verlängerung, auf die man nicht wirklich Bock hatte, glaube dem Schiri ging es genauso...
Das familiäre Kinderglück war dann perfekt, als man auf der Heimfahrt noch im goldenen „M“ einkehrte.